
Je länger wir uns mit Bestand, Umbau und Ressourcen beschäftigen, desto weniger interessiert uns die Frage nach dem Maximum. Uns interessiert die Frage nach dem richtigen Mass: Was ist angemessen? Was können wir erhalten? Was ist bereits da? Und wann ist genug erreicht?
Im Genug steckt mehr als ökologische Vernunft. Es steckt auch Lebensqualität darin. Wie erreichen wir genug mit möglichst wenig Ressourcen und Nebenwirkungen? Und wie gelingt das nicht als Verzicht, sondern mit Leichtigkeit, Spiellaune und Freude?
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Das Doppelhaus aus dem Jahr 1916 befindet sich in einer Quartiererhaltungszone in der Nähe vom Bahnhof Lenzburg. Zuerst starten wir mit Bestandesaufnahmen von Umgebung und Innenräumen. Ebenso machen wir uns mit der Charakteristik des …

Vor 6 Jahren bin ich auf Elmar Kunz‘ Architektur aufmerksam geworden. In einer japanischen Zeitschrift „the kentiku, october 1964“ publizierte Max Lechner Elmar Kunz’s Diplomarbeit und schrieb: (…) Es sind Ansätze vorhanden zu einer Art komplementärer Architektur, zu jenen Formen, in denen organisch …

Das Bauernhaus mit Scheune stammt vermutlich aus dem Jahr 1839. Rückseitig gab es in verschieden Bauetappen Erweiterungen des Scheunenteils und Vergrösserungen der Vordächer. Welche für Wohnungstypologien/Raumqualitäten sind möglich und können spezifisch aus dem Bestand heraus …

Für die Stadt Lenzburg arbeiten wir die Gartengeschichte der „Schutzzone J“ auf. Nebst der historischen Bestandesaufnahme ist auch die örtliche Bestandesaufnahme Teil des Gutachtens. Bereits 2014 war der historische Wert (Zeugnis der Stadt- bzw. Industriegeschichte) und die ortbauliche Bedeutung geklärt. Ein wichtiger Teil unserer Recherche war …