(c) Martin Bruhin, Aarau (c) Martin Bruhin, Aarau



Das „Märchler“ Bauernhaus, 1995-

Es verbindet sich genial und selbstverständlich mit der Kulturlandschaft. Nicht nur durch die Patina der Verwitterung, sondern durch Angemessenheit und Dialogfähigkeit schafft es räumliche Beziehungen und verbindet sich trotz selbstbewusstem Ausdruck. Die Kulturlandschaft der Schweiz ist sporadisch von verschiedensten, charaktervollen Bauzeugen geprägt. Im Engadin sind es dickwandige Häuser mit Sgraffiti,  um Bern tiefliegenden Traufen und Giebel und am oberen Zürichsee säumen Strickbauten mit Klebdächern die Topografie. Warum entwickelten sich in der engräumigen Schweiz soviele, verschiedene Haustypen nebeneinander? Warum ist das Märchler Bauernhaus in dieser Form, Struktur und Ausdruck überhaupt entstanden?

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