„wir sind auch natur“, 21.6.16

Je länger wir uns mit Bestand, Geschichte und Räumen beschäftigen, desto mehr zieht uns das an, was bleibt.
Wir vertrauen auf das, was mit der Zeit an Bedeutung gewinnt.

Wir sind auch Natur,
reich an Emotionen
und frei vom immer mehr.

Je länger wir uns mit Bestand, Umbau und Ressourcen beschäftigen, desto weniger interessiert uns die Frage nach dem Maximum. Uns interessiert die Frage nach dem richtigen Mass: Was ist angemessen? Was können wir erhalten? Was ist bereits da? Und wann ist genug erreicht?

Im Genug steckt mehr als ökologische Vernunft. Es steckt auch Lebensqualität darin. Wie erreichen wir genug mit möglichst wenig Ressourcen und Nebenwirkungen? Und wie gelingt das nicht als Verzicht, sondern mit Leichtigkeit, Spiellaune und Freude?

Joy of enough.

 

zurück8 von 11 vorwärts