

Das freistehende Schulhaus von 1878 ist heute Teil des Sekundarschulhaus-Ensembles mit insgesamt 5 Gebäuden und einer stimmigen Gartenanlage. 1978 wurde der ostseitige Annexbau durch einen Grösseren ersetzt, die zweiläufige Treppe verschoben. Im Innern wurde die bauzeitliche Ausstattung stark purifiziert, ebenso sind im UG Lichtschächte dazugekommen. Das Schulhaus befindet sich im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Mit dem „Zugang zur Aufgabe“ soll der Teilaspekt für eine hindernisfreie Zugänglichkeit umsichtig erwägt werden. Dies ist aufgrund des Verfahrens als Monolog, ohne Austausch mit Procap oder Abwart, nach Besichtigung von uns erfolgt. Die spätklassizistische Fassade ist repräsentativ zur Löwenstrasse hin zugewandt. Lehrpersonen und Schüler*innen nutzen diesen Zugang wohl vor und nach dem Unterricht. Tagsüber wird die Ostseite stark frequentiert, weil es im UG einen Werkraum hat oder diese Seite die schnellste Verbindung zu den anderen Schulhäusern und den Pausenplätzen ist. Ebenso befinden sich auf dieser Seite bereits ein befestigter Zugang mit Parkplätzen für die Schulleitung und Hauswart. Es bietet sich daher an, den barrierefreien Zugang hier zu platzieren. Alle befestigten Zugänge im Aussenraum haben eine Neigung bis 6% und erfüllen damit bereits die Anforderungen von Procap.
Team: ArGe Wolfgang Rossbauer, Martin Bruhin, Philipp Zaugg, Marco Altavilla, Samuel Häusermann (Brandschutz 360)